Aus dem Gefängnis entkommen

Escaping the Prison ist ein humorvolles Escape-Quest, in dem ihr animierte Szenen verfolgt und in entscheidenden Momenten die Aktionen von Henry Stickmin wählt – mit drei verschiedenen Enden und 18 witzigen Fails.
Henry Stickmin, der Held aus dem Vorgänger Breaking the Bank, landet nach einem missglückten Bankraub hinter Gittern. Er sitzt in Einzelhaft, bis ein Wärter ein verdächtiges Paket in Form einer Torte bringt – darin versteckt: seltsame Gegenstände für den Ausbruch.
Jeder dieser Gegenstände startet seinen eigenen Handlungsstrang: Ihr könnt euch lautlos durch Gänge schleichen, einen spektakulären Gewaltausbruch inszenieren oder sogar versuchen, euch vor Gericht zu rehabilitieren. Das Ergebnis: drei Sieger-Enden und jede Menge komische Misserfolge, die den Ausbruch buchstäblich in eine Sammlung kurzer Animationsfilme mit unterschiedlichen Ausgängen verwandeln.
Wie das Gameplay funktioniert
Escaping the Prison ist ein interaktiver Animationsfilm im Point-and-Click-Format: Ihr beobachtet eine Szene und wählt eine von mehreren Aktionen, sobald Schaltflächen mit Gegenständen oder Entscheidungen auf dem Bildschirm erscheinen.
Am Computer beschränkt sich die Steuerung auf Mausklicks bei den Auswahlmöglichkeiten und gelegentliche schnelle Klicks auf „Click"-Hinweise während der QTE-Momente.
Auf Mobilgeräten werden dieselben Aktionen per Tipp auf den Bildschirm ausgeführt, und bei einer falschen Wahl kann man schnell neu starten, ohne das ganze Spiel von vorne beginnen zu müssen.
Die meisten Entscheidungen führen zu Fails – Henry stirbt oder wird erneut verhaftet, doch das Spiel bringt euch sofort zur Entscheidungsgabelung zurück und lädt ein, eine andere Option auszuprobieren. Das Ziel: alle drei erfolgreichen Ausbruchswege finden und alle 18 einzigartigen Fails sammeln – wofür es in der Mobil- und Collector's-Version Achievements gibt.
Die Startgegenstände: Womit der Ausbruch beginnt
Die erste große Entscheidung fällt direkt nach dem Empfang der Torte: Darin liegt ein Set an Gegenständen, von denen jeder eine eigene Handlungslinie eröffnet.
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File (Feile) – ermöglicht es, die Tür oder die Gitterstäbe durchzufeilen, was einen Stealth-Ausbruch durch Gänge und über das Dach startet.
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Cellphone (Handy) – verlagert das Geschehen in einen Gerichtssaal, wo ihr gemeinsam mit einem Anwalt versucht, Henry zu entlasten und die richtigen Beweise zu finden.
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Drill (Bohrmaschine) – schickt den Helden in die unterirdischen und technischen Bereiche des Gefängnisses, wo eine eher „actiongeladene" Route beginnt.
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NrG Drink (Energydrink) – verleiht Henry Superschnelligkeit und -stärke und lässt alle um ihn herum einfrieren, endet aber mit einem unerwarteten Herzanfall.
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Teleporter (Teleporter) – verspricht einen sofortigen Ausbruch, funktioniert aber äußerst instabil und teleportiert den Helden häufig direkt in lebensgefährliche Situationen.
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Rocket Launcher (Raketenwerfer) – eine mächtige Waffe, die sich am Ende gegen Henry selbst richtet und in einem weiteren Fail endet.
So zeigt das Spiel seine Kernidee: Es gibt kaum eine „richtige" Wahl, solange ihr nicht alles ausprobiert und gesehen habt, wie jeder dieser verrückten Versuche ausgeht.
Die drei Enden: Welche Ausbruchsmöglichkeiten gibt es
In Escaping the Prison gibt es drei „richtige" Sieger-Enden – und alle unterscheiden sich in Stimmung und Stil.
- Legal / Lame Way (der juristische Ausweg)
Wählt ihr das Handy, ruft Henry einen Anwalt an, und das Spiel wechselt in einen Gerichtssaal, in dem der Bankraub verhandelt wird. Ihr bekommt eine Reihe von Beweismitteln – von einer Schaufel bis zu einer Videoaufnahme – doch das entscheidende Objekt ist der disguising bag, genau der Sack, in dem Henry vor der Bank gefunden wurde.
Bei der richtigen Wahl beweist der Anwalt, dass Henry sich physisch unmöglich selbst in den Sack hätte stecken können, und das Gericht spricht ihn frei. Das gilt als legaler, aber etwas „lahmer" Ausbruchsweg – daher der Beiname Lame Ending.
- Sneaky Escapist (der leise Ausbruch)
Zum Stealth-Ende führt der Zweig mit der Feile: Feilt ihr die Tür durch und schleicht an den Wärtern vorbei, indem ihr rechtzeitig auf die „Click"-Hinweise reagiert, gelangt Henry in die Gänge und die Lüftungsschächte. Von dort aus müsst ihr das Dach erreichen und die richtige Abstiegsmethode wählen – Saugnäpfe, mit denen sich der Held an der Wand befestigt und lautlos in Sicherheit klettert.
Versuche wie der Sprung mit dem „Fallschirm" werden zum Running Gag: Es stellt sich heraus, dass es ein gewöhnlicher Rucksack ist, und Henry fällt einfach runter – begleitet von einem köstlichen Kommentar des Spiels.
- Badass Way (der knallharte Ausbruch)
Wählt ihr die Bohrmaschine, gelangt Henry in die technischen Gänge, wo es darauf ankommt, rechtzeitig den Brecheisen einzusetzen und in schnellen Verfolgungsszenen richtig zu reagieren. In dem Moment, in dem der Held eine Wand entlangläuft und ein Wärter schießt, müsst ihr schnell den richtigen Gegner anklicken, um den Ausbruch fortzusetzen.
Macht ihr alles richtig, inszeniert Henry einen spektakulären Ausbruch mit Schusswechseln und Akrobatik – dieses epische Ende trägt den Titel Badass Bust Out / Badass Way.
Fails, Easter Eggs und Humor
Einer der Hauptgründe, Escaping the Prison zu spielen, ist nicht nur das Erreichen eines Endes, sondern das Sammeln aller 18 einzigartigen Fails.
Fast jede falsche Wahl wird zum eigenen Witz: Der Held fällt mit dem „Fallschirm-Rucksack" in die Tiefe, benutzt den Teleporter mit fatalen Folgen, sprengt sich mit dem eigenen Raketenwerfer in die Luft oder stirbt an den Nebenwirkungen des Energydrinks.
Das Spiel zwinkert dem Spieler ständig mit Textkommentaren und Referenzen zu: Es gibt Witze über Super Smash Bros. Brawl (Ausrutschen beim Laufen), Anspielungen auf den Vorgänger Breaking the Bank sowie versteckte Medaillen fürs Aufspüren von Easter Eggs – etwa das Anklicken aller Donuts in einer bestimmten Szene.
In der Mobilversion wird besonders hervorgehoben, dass neun Achievements dazu animieren, Geheimnisse zu suchen und bereits abgeschlossene Episoden erneut zu spielen.
Für wen ist dieses Spiel
Escaping the Prison versteht sich als leichtes, witziges Ausbruchsspiel, bei dem es nicht auf komplizierte Steuerung ankommt, sondern auf Humor und die Neugier, verschiedene Ausgänge zu entdecken. Die einfache Bedienung, kurze Szenen und eine übersichtliche Struktur machen es zugänglich für jüngere Spieler, während die schiere Menge an Witzen und Easter Eggs auch ältere Spieler bei der Stange hält.
Das Spiel erscheint auf verschiedenen Plattformen – im Browser, auf Mobilgeräten und als Teil einer Spielesammlung – bewahrt dabei aber stets dieselbe Grundlage: drei unterschiedliche Siegerszenarien und jede Menge komische Fails, die man einfach alle sehen muss.
Wie spielt man Escaping the Prison?
Interagieren: Linke Maustaste
Worum geht es in Escaping the Prison?
Escaping the Prison handelt von Henry Stickmin, der nach einem gescheiterten Banküberfall versucht, aus dem Gefängnis zu entkommen. Dabei nutzt er eine Reihe seltsamer Gegenstände aus einem Paket und trifft Entscheidungen im Format eines interaktiven Zeichentrickfilms.
Wie viele Enden und Fails gibt es in Escaping the Prison?
Das Spiel hat drei Siegesenden – Legal/Lame, Sneaky Escapist und Badass Way – sowie 18 einzigartige Fails, von denen jeder mit einer eigenen humorvollen Szene begleitet wird.
Wie schwer ist Escaping the Prison für Anfänger und Kinder?
Das Spiel gilt als einfach: Die Steuerung beschränkt sich auf Klicks auf Auswahloptionen, und nach einer falschen Entscheidung kann man sofort zur Verzweigung zurückkehren. Daher ist es sowohl für Kinder als auch für Gelegenheitsspieler leicht zugänglich.
Ist Escaping the Prison mit anderen Spielen über Henry Stickmin verbunden?
Ja, es ist das zweite Spiel der Reihe: Es ist eine Fortsetzung von Breaking the Bank und eine Vorgeschichte zu Stealing the Diamond. Alle diese Episoden wurden in der Sammlung The Henry Stickmin Collection zusammengefasst.
Was motiviert dazu, Escaping the Prison mehrmals durchzuspielen?
Man möchte das Spiel erneut spielen, um alle drei Fluchwege freizuschalten, alle 18 Fails zu sehen und Erfolge für Geheimnisse und Easter Eggs zu sammeln, die über verschiedene Handlungszweige verteilt sind.



















































































